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Web & Websites · 11.10.2026 · Christoph Giesinger

Websitebaukasten oder Webdesigner? Was für kleine Unternehmen wirklich sinnvoll ist

Ein Baukasten kann reichen, wenn Sie eine einfache Website brauchen und Zeit fürs Selbermachen haben. Wer die Umsetzung abgeben möchte, braucht nicht automatisch ein großes Budget. Entscheidend sind Funktionen, eigene Arbeitszeit, Folgekosten und die Kontrolle über Ihre Website.

Holzhaus-Bausteine und individuell gestaltetes Hausmodell neben Laptop und Zeichenwerkzeugen
KI-generiertes Symbolbild: Standardbausteine oder individuelle Gestaltung – was passt zu Ihrem Betrieb?

Braucht jeder kleine Betrieb einen Webdesigner? Nein. Das sage ich, obwohl ich selbst Websites entwickle. Wer Leistungen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten zeigen möchte, kann mit einem Websitebaukasten gut zurechtkommen. Vorausgesetzt, jemand hat Zeit und Geduld für die Umsetzung. Der Feierabend ist schließlich auch ein Budget.

Wann ein Websitebaukasten reicht

Sie wählen eine Vorlage, ergänzen Texte und Bilder und passen die Gestaltung an. Der Anbieter betreibt die Plattform und übernimmt üblicherweise deren technische Aktualisierung. Welche Funktionen enthalten sind, hängt vom System und Tarif ab.

Für einen kleinen Salon, einen Verein oder ein nebenberufliches Angebot kann das passen: wenige Inhalte, einfache Kontaktwege, keine besonderen Abläufe. Diese Beispiele sind keine Kundenreferenzen. Auch Buchungen, mehrere Sprachen und andere Funktionen sind bei manchen Baukästen möglich. Entscheidend ist, ob sie Ihre Anforderungen tatsächlich abdecken.

Gute Texte, passende Bilder und eine verständliche Struktur bleiben Ihre Aufgabe. Eine schöne Vorlage weiß nicht, warum Kunden gerade bei Ihnen anrufen sollten.

Wann professionelle Unterstützung sinnvoll wird

Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten oder besondere Funktionen brauchen, lohnt sich ein genauer Vergleich. Etwa bei Anfragen mit zusätzlichen Projektangaben, individuellen Buchungsregeln oder einer Anbindung an vorhandene Software.

Ein Baukasten kann dafür Schnittstellen oder Erweiterungen bieten. Prüfen Sie vor dem Abschluss, was möglich ist, was zusätzlich kostet und wer die Lösung später betreut. Ebenso wichtig: Ein Webdesigner muss nicht automatisch ein großes Projekt daraus machen. Manchmal genügt eine gut aufgebaute Inhaltsseite.

Welche Lösung passt zu Ihrem kleinen Betrieb?
Ihre SituationSinnvoller Einstieg
Einfache Inhalte, Zeit und Lust zum SelbermachenBaukasten prüfen. Funktionen und Gesamtkosten vorab vergleichen.
Kompakter Auftritt, Inhalte vorhanden, Umsetzung abgebenEin klar begrenztes Website-Paket kann passen – beispielsweise mein 888-€-Nettopaket zuzüglich 20 % Umsatzsteuer.
Besondere Abläufe, mehrere Sprachen oder SoftwareanbindungenAnforderungen klären und ein separates Angebot einholen.
Bestehende Website mit einzelnen SchwächenErst prüfen, was sich verbessern lässt. Nicht automatisch alles neu bauen.

Was kostet weniger? Rechnen Sie Ihre Zeit mit.

Vergleichen Sie Einrichtung, laufende Gebühren, Domain, E-Mail, Erweiterungen, spätere Änderungen und eigene Arbeitszeit. Ein günstiger Einstiegspreis kann passen. Er ist nur nicht die ganze Rechnung.

Ein Rechenbeispiel, keine Marktpreisangabe: 25 Euro monatlich ergeben über drei Jahre 900 Euro. Wenn Sie zusätzlich 20 Stunden für Einrichtung und Einarbeitung aufwenden und Ihre Zeit mit 50 Euro bewerten, kommen rechnerisch 1.000 Euro dazu. Pflege und mögliche Zusatzleistungen sind noch nicht enthalten. Auch bei einer beauftragten Website brauchen Sie Zeit für Inhalte und Rückmeldungen; laufende Kosten bleiben ebenfalls.

Professionelle Hilfe muss nicht immer günstiger sein. Sie sollte Aufwand abnehmen oder einen nachvollziehbaren Nutzen bringen. Deshalb vergleiche ich lieber konkrete Leistungen als pauschal „Baukasten billig, Webdesigner teuer“.

Wem gehören Website, Daten und Zugänge?

Klären Sie, wer Domain und Konten verwaltet, welche Inhalte exportierbar sind und ob die Website bei einem anderen Hosting weiterlaufen kann. Bei geschlossenen Plattformen kann ein Wechsel einen Neuaufbau von Gestaltung und Funktionen erfordern. Die Möglichkeiten unterscheiden sich je nach Anbieter.

Auch eine individuell entwickelte Website ist nicht automatisch unabhängig. Fehlende Zugänge oder besondere Infrastruktur können ebenfalls binden. WordPress ist freie, erweiterbare Software; wie gut sich Ihre konkrete Website weiterbetreiben lässt, hängt zusätzlich von Theme, Erweiterungen und Vereinbarungen ab.

Baukasten oder Webdesigner: Was ist besser für Google und KI-Suche?

Der Name des Werkzeugs ersetzt keine guten Inhalte. Wichtig sind verständliche Leistungen, klare Seitentitel, interne Links, mobile Bedienbarkeit und eine technisch zugängliche Website. Prüfen Sie auch Weiterleitungen und Ladeverhalten. Ein individuell programmierter Auftritt kann ebenso schlecht umgesetzt sein wie ein Baukasten.

Für kleine Unternehmen in Vorarlberg oder anderswo sollten Angebot, Einzugsgebiet und Kontaktmöglichkeiten klar erkennbar sein. Was eine Unternehmenswebsite leisten sollte, beginnt bei den Fragen Ihrer Kunden.

Google beschreibt diese SEO-Grundlagen. Auch für generative Suchfunktionen sind laut Googles KI-Leitfaden keine besonderen zusätzlichen Schema-Daten erforderlich. Gute Voraussetzungen sind möglich; Rankings oder Nennungen in KI-Antworten lassen sich nicht garantieren.

Datenschutz, Sicherheit und KI bleiben Aufgaben

Plattformbetrieb und Updates können Arbeit abnehmen. Trotzdem müssen Formulare, externe Dienste und Datenschutzhinweise zur tatsächlichen Nutzung passen. Nicht notwendige Cookies brauchen grundsätzlich vorherige Einwilligung; ohne solche Technologien ist nicht automatisch ein Cookie-Banner nötig. Das erklärt die österreichische Datenschutzbehörde. Ein Banner allein macht keine Website rechtssicher.

Bei WordPress gehören Updates, Backups und geschützte Zugänge zum Betrieb. Wer welche Aufgaben übernimmt, muss vereinbart sein. Kein verpflichtender Wartungsvertrag bedeutet nicht, dass Wartung unnötig wäre.

KI nutze ich selbst für Entwürfe und Entwicklung. Sie kann Arbeit beschleunigen. Ob Inhalte stimmen, Code funktioniert und die Lösung später pflegbar bleibt, muss jemand prüfen. Meine Aufgabe ist, Anforderungen zu verstehen, Entscheidungen zu treffen und das Ergebnis zu testen. Mehr dazu bei meiner Arbeitsweise in der Webentwicklung.

Sie brauchen keine große Website. Sondern eine passende.

Für EPU und kleine Betriebe, die einen kompakten Auftritt möchten, biete ich eine individuell gestaltete WordPress-Website für 890 € netto einmalig, zuzüglich 20 % Umsatzsteuer an.

  • Bis zu drei Inhaltsseiten, ergänzt durch Impressum und Datenschutz aus Ihren bereitgestellten Rechtstexten.
  • Individuell gestaltet und von Hand programmiert, ohne fertige Designvorlage und ohne Pagebuilder.
  • KI-unterstützte Textvorschläge aus Ihren Angaben sowie Einbau von bis zu fünf gelieferten Bildern mit geklärten Nutzungsrechten.
  • Mobile Darstellung, einfacher Kontaktbereich mit E-Mail- und Telefonverlinkung, eine gebündelte Korrekturrunde und persönliche Einführung.

Hosting, Domain und gegebenenfalls Lizenzen kommen separat dazu. Umfassende Texterstellung oder Recherche, rechtliche Texterstellung oder Prüfung, zusätzliche Seiten, Kontaktformulare, Buchungssysteme und KI-Anbindungen sind nicht im Paket enthalten. Die Impressums- und Datenschutztexte liefern Sie. Es gibt keinen verpflichtenden Wartungsvertrag; Umfang und Zuständigkeiten vereinbaren wir vorab.

Das Paket passt nicht zu jedem Vorhaben. Wenn es für Ihres reicht, müssen wir daraus aber auch kein digitales Großbauprojekt machen. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir genau das.

Website 890: Leistungen und Fixpreis ansehen

Christoph Giesinger

Selbständig seit 2006. Knapp 300 Kundenprojekte und über 20 Jahre Erwachsenenbildung in Webdesign, Webentwicklung und Grafik. Ich entwickle Websites und individuelle KI-Lösungen für EPU und KMU.

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